PKW4592 CLK-Klasse Cabriolets der Baureihe 209, 2005 - 2009

CLK-Klasse Cabriolets der Baureihe 209, 2005 - 2009

Im Frühsommer 2005 unterzog Mercedes‑Benz die zweite Generation der CLK‑Klasse einer umfangreichen Modellpflege. In erster Linie zeigte sich das Cabriolet mit drei neu entwickelten Sechszylindermotoren noch leistungsstärker und noch sportlicher: Der neue CLK 350 mit serienmäßiger Siebengang-Automatik (200 kW/272 PS) löste den bisherigen CLK 320 ab und übertraf ihn in der Leistung um 25 Prozent und beim Drehmoment um rund 13 Prozent. Neu war auch der CLK 280, dessen 170 kW (231 PS) starker V6‑Motor gegenüber dem Vorgängermodell CLK 240 sogar 36 Prozent mehr Leistung und ein Drehmomentplus von 25 Prozent bot.

Diesel-Fans hatten nun die Möglichkeit, für das CLK Cabriolet einen Selbstzünder zu wählen. Der neue CLK 320 CDI mit dem modernen Diesel-Direkteinspritzer überzeugte hinsichtlich Leistung (165 kW/224 PS) und Drehmoment (510 Newtonmeter mit 7G‑TRONIC). In Deutschland, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz stattete Mercedes‑Benz die Dieselmodelle der CLK‑Klasse serienmäßig mit Partikelfilter aus.

Die umfangreiche serienmäßige Sicherheitsausstattung aller CLK‑Modelle wertete Mercedes‑Benz ab Juni 2005 durch neu entwickelte, crashaktive NECK‑PRO-Kopfstützen auf. Sie optimierten den Schutz von Fahrer und Beifahrer bei einem Heckaufprall: Hatte die Sensorik eine solche Kollision mit definierter Aufprallschwere erkannt, gab sie vorgespannte Federn im Inneren der Kopfstützen frei, mit deren Hilfe die Kopfstützen sekundenschnell um rund 44 Millimeter nach vorn und um 30 Millimeter nach oben geschoben wurden. So wurden die Köpfe der Frontpassagiere frühzeitig abgestützt und das Risiko eines Schleudertraumas vermindert. Nach einer NECK‑PRO-Auslösung ließen sich die Kopfstützen mit dem beigelegten Werkzeug entriegeln und manuell in die Ausgangspositionen zurückschieben. Auch die automatische Reifendruck-Verlustwarnung und ISOFIX-Kindersitzbefestigungen gehörten ab sofort zur CLK‑S erienausstattung. Bi-Xenon-Scheinwerfer mit aktivem Kurvenlicht waren auf Wunsch erhältlich.

Auch optisch zeigte das CLK Cabriolet, dass es nach der umfangreichen Modellpflege noch mehr Kraft hatte: Der neu gestaltete Frontstoßfänger mit markanter Pfeilung und größeren Lufteinlässen sowie die modifizierte Kühlermaske mit drei Lamellen (bisher vier) sorgten für einen dominanteren Auftritt. Deutlicher wurden jetzt in der Bugpartie auch die Charaktere der beiden Ausstattungslinien hervorgehoben: Beim Modell ELEGANCE erschienen die Lamellen der Kühlermaske in Silber, bei der Line AVANTGARDE waren sie schwarz lackiert.

Diese Differenzierung setzte Mercedes‑Benz in der Seitenansicht konsequent fort. So fuhr die CLK‑ Klasse in der Line AVANTGARDE künftig serienmäßig auf silbern lackierten 17‑Zoll-Leichtmetallrädern im Fünf‑Doppelspeichen‑D esign, während sich die Line ELEGANCE durch Neun‑Speichen‑L eichtmetallräder (16 Zoll) in Sterlingsilber unterschied. Neu gestaltete Rückleuchten in Brillantoptik mit stärkerer horizontaler Gliederung unterstützten die kraftvolle Formensprache der CLK‑K lasse. Bei der Line AVANTGARDE waren die Abdeckscheiben dunkel eingefärbt.

Mit ihrer großer Liebe zum Detail hatten die Mercedes‑Benz Designer das Interieur der CLK‑K lasse aufgewertet und darauf geachtet, dass die Individualität der Lines noch stärker zum Ausdruck kam. So erhielten die Modelle der Line AVANTGARDE serienmäßig neue schwarze Sitzbezüge aus einer Kombination der Ledernachbildung ARTICO mit Stoff. Alternativ war auf Wunsch eine neue Lederausstattung erhältlich, bei der Sitze, Türmittelfelder und Fondseitenteile in einer Kontrastfarbe erschienen. Zur Auswahl standen Basaltgrau, Kieselbeige, Tundrabraun, Flamencorot und Cappuccinobraun. Anstelle der serienmäßigen Aluminium-Zierteile konnte man auf Wunsch auch bei der Line AVANTGARDE eine Holzausstattung in Esche schwarz wählen. Der Dachhimmel der Line AVANTGARDE erschien in Schwarz. Neu war ebenfalls das Kombi-Instrument dieser Ausstattungsline. Es zeichnete sich durch eine Frontblende aus mattem Aluminium, weiße Zifferblätter mit spezieller Schrift und Chromringe an den Rundinstrumenten aus.

Auch das Farb- und Materialkonzept der Line ELEGANCE wurde rundum modernisiert. Ein neues Stoffdessin in den Farben Schwarz oder Basaltgrau, auf Wunsch eine neue Lederausstattung in Schwarz, Basaltgrau oder Kieselbeige und neue Holzzierteile aus Esche dunkel verstärkten die dezente Eleganz des Interieurs. Für beide Lines erhielt die Lederausstattung eine neue Narbung, die einen hochwertigeren, weicheren Charakter hatte.

Dem Wunsch vieler Kunden nach noch sportlicheren Akzenten entsprach Mercedes‑Benz durch zwei neue Ausstattungspakete. Sie enthielten nicht nur optische Ausstattungsfeatures, sondern auch technische Modifikationen für noch mehr Fahrdynamik. Deshalb bot das Sportpaket neben 18‑Z oll-Leichtmetallrädern im Vielspeichen-Design, vorn Breitreifen in der Größe 225/40 R 18 beziehungsweise hinten 255/35 R 18, verchromten Auspuffendrohrblenden und einer Abgasanlage mit speziellem sportlichen Klangbild für die Vier- und Sechszylinder-Benzinmodelle unter anderem auch gelochte Bremsscheiben, Bremssättel mit Mercedes‑Benz Schriftzug und ein Sportfahrwerk, mit dessen Hilfe die Karosserie um 15 Millimeter tiefer gelegt wurde. Im Innenraum gab es vorn Multikontursitze für noch besseren Seitenhalt, Lenkrad-Schalttasten (bei Ausstattung mit Automatikgetriebe), Sportpedale in Alu-Optik und Velours-Fußmatten mit silberfarbener Umrandung.

Bei Wahl des Sportpakets AMG erhielten die Kunden zusätzliche Features wie das AMG Styling mit neu gestalteter Frontschürze, die AMG Abrisskante auf dem Kofferraumdeckel, das verchromte AMG Auspuff-Doppelendrohr und Fußmatten mit gesticktem AMG Logo. Eine weitere Besonderheit des Sportpakets AMG waren die in Sterlingsilber lackierten 18‑Z oll-Leichtmetallräder im Fünf-Speichen-Design. Die Reifengrößen betrugen vorn 225/40 R 18 und hinten 255/35 R 18.

Hightech aus dem Motorsport, rennstreckentypische Fahrdynamik, Aufsehen erregende Optik und höchste Exklusivität versprach das neue Mercedes‑Benz CLK DTM AMG Cabriolet: Mit seinem 428 kW (582 PS) starken AMG 5,5‑Liter‑V8-Kompressormotor, dem neu entwickelten AMG Sportfahrwerk, auf Wunsch erhältlichen Sportreifen und der im Windkanal optimierten Aerodynamik realisierte das auf 100 Exemplare limitierte Fahrzeug Fahrleistungen der Extraklasse: Es beschleunigte in 4,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit betrug 300 km/h (elektronisch begrenzt). Damit war das neue AMG Hochleistungsautomobil mit Sportschalensitzen der schnellste offene Viersitzer der Welt. Das Cabriolet machte auch mit seiner tief heruntergezogene Frontschürze samt großer Kühlluftöffnungen, markanten Kotflügelverbreiterungen, 19 und 20 Zoll großen AMG Leichtmetallräder sowie der Heckpartie in Diffusor-Optik mit Heckflügel eine gute Figur und erinnerte an die erfolgreichen CLK‑R enntourenwagen aus den Deutschen Tourenwagen Masters.

Auf dem Genfer Salon 2006 feierte das exklusive Cabriolet-Hochleistungsmodell CLK 63 AMG Premiere, das dank seines kraftvollen Achtzylindermotors und aufwändiger Fahrwerktechnik besonders faszinierende Fahrerlebnisse bot. Unter der Haube des CLK 63 AMG arbeitete der AMG 6,3‑Liter‑V8-Motor: Mit einer Höchstleistung von 354 kW (481 PS) und einem maximalen Drehmoment von 630 Newtonmetern stellte der CLK 63 AMG mehr Leistung und Drehmoment zur Verfügung als jedes andere Fahrzeug in diesem Segment. Eine perfekte Ergänzung zur dynamischen Leistungsentfaltung war die AMG SPEEDSHIFT 7G‑T RONIC.

Mit neuem AMG Sportfahrwerk, neuen AMG Leichtmetallrädern (18 Zoll) und exklusiv-dynamischer Serienausstattung präsentierte sich das Hochleistungsmodell noch sportlicher. An der Vorderachse kam zudem eine neue AMG Hochleistungs-Verbundbremsanlage zum Einsatz.

Eine neue Frontschürze mit markanteren Konturen und seitlichen Luftauslässen kennzeichnete das dynamische AMG Styling und unterstrich den CLK 63 AMG als sportliches Topmodell, das Dynamik und Exklusivität vereinte. Diese Eigenschaften spiegelten auch das Interieur mit neuem AMG Ergonomie-Sportlenkrad, AMG Sportsitzen mit Multikonturfunktion und exklusiver Nappalederpolsterung wider.

Im Sommer 2006 hielt ein neuer V8‑Motor (285 kW/388 PS) Einzug ins CLK 500 Cabriolet. Der 5,5‑Liter‑V8 mit einem maximalen Drehmoment von 530 Newtonmeter (Vorgänger 460 Newtonmeter) verlieh der CLK‑Klasse ausgezeichnete Fahrleistungen: Der Spurt von 0 auf 100 km/h war in 5,2 Sekunden erledigt (Vorgänger 5,9 Sekunden), das Spitzentempo war bei 250 km/h abgeregelt. Trotz der um 26 Prozent höheren Leistung blieb der NEFZ‑Kraftstoffverbrauch mit 11,4 bis 11,5 Liter je 100 Kilometer auf dem guten Niveau des Vorgängermodells.

Mit sportiver Optik und einem hervorragenden Ausstattungsniveau setzte die ab April 2007 verfügbare Sport Edition beim CLK‑Klasse Cabriolet neue Akzente. Insbesondere die 18‑Zoll-Räder in exklusivem Sechs‑D oppelspeichen-Design (vorn 225/40 R 18, hinten 255/35 R 18), und AMG Styling-Elemente im Exterieur sorgten hierbei für einen starken Auftritt. Innen prägten vor allem das griffige AMG Ergonomie-Sportlenkrad, Sportpedale in Alu-Optik sowie spezielle Velours-Fußmatten das sportlich-exklusive Ambiente.

Zum Design des Sondermodells gehörten weiterhin eine Frontschürze mit markanteren Konturen, sowie eine für AMG‑Modelle charakteristische Heckschürze und Seitenschwellerverkleidung. Obendrein gab es die gelochten Bremsscheiben an der Vorderachse. Die Bremssättel trugen bei den Sport Edition Modellen den Schriftzug „Mercedes‑B enz".

Serienmäßig waren die CLK‑S ondermodelle Sport Edition mit Bi-Xenon-Scheinwerfern mit dynamischer Leuchtweitenregulierung, Abbiegelicht mit integrierter Nebellichtfunktion sowie einer Scheinwerferreinigungsanlage ausgerüstet. Auf Wunsch war zusätzlich das aktive Kurvenlicht verfügbar. Eine große verchromte Auspuffendrohrblende und ein spezieller Endschalldämpfer sorgten für einen sportlich-satten Motorsound.

Die Basis für die Sport Edition war die bereits sportlich ausgerichtete, hochwertige Ausstattungsline AVANTGARDE. Bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe sorgten im Innenraum ein AMG Sportlenkrad mit perforiertem Leder im Griffbereich und Lenkrad-Schaltpaddels für noch mehr sportliches Flair. Abhängig von der Motorisierung war ein weiteres technisches Highlight erhältlich - das Siebengang-Automatikgetriebe 7G‑TRONIC Sport mit einer Verkürzung der Schaltzeiten um bis zu 30 Prozent.

Das sportive Ambiente unterstrich eine schwarze Polsterkombination in der hochwertigen Ledernachbildung ARTICO, kombiniert mit Stoff. Auf Wunsch war auch eine schwarze Lederausstattung erhältlich. Akzente setzten überdies eine Sportpedalerie in Aluoptik mit griffigen Noppen sowie Velours-Fußmatten mit silberfarbener Umkettelung. Die Mercedes‑B enz CLK Sondermodelle Sport Edition waren als Cabriolet in sechs leistungsstarken Motorvarianten zu haben, die zu den verbrauchsgünstigsten ihrer Klasse zählten.

Die Kundenübergabe des 300.000sten Fahrzeug der CLK‑Klasse am 30. Mai 2007 markierte einen wichtigen Meilenstein für die erfolgreiche zweite Generation dieser Baureihe 209. Damit wurden seit der Weltpremiere im Mai 2002 mehr als 200.000 CLK Coupés und 100.000 CLK Cabriolets (ab Mai 2003) ausgeliefert. Das Jubiläumsfahrzeug war ein CLK 200 KOMPRESSOR Cabriolet. Die herausragende Laufkultur des dynamischen V6‑Motors im CLK 350 mit serienmäßiger Siebengang-Automatik begeisterte bislang rund 40 Prozent der Cabrio-Käufer. Besonders beliebt war das CLK Cabriolet in Deutschland, den USA sowie in Großbritannien.

Das CLK Cabriolet der zweiten Generation, das ab 2003 ein Jahr lang zunächst bei Karmann in Osnabrück gefertigt wurde, lief seit dem Jahr 2004 im Werk Bremen vom Band  - dem Kompetenzzentrum für offene Fahrzeuge

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