Dario Franchitti

Dario Franchitti
  • Nachname
    Franchitti
  • Vorname
    Dario
  • Geburtsdatum
    19.05.1973

Der aus Edinburgh gebürtige Schotte mit italienischen Wurzeln kommt bereits im Alter von neun Jahren zum Kartsport, sichert sich dort diverse nationale Titel und wechselt 1991 in die britische Formel Vauxhall Junior. Zwei Jahre später siegt er in der regulären Formel Vauxhall, was ihm mit der Auszeichnung British Club Driver of the Year honoriert wird. 1994 absolviert er sein erstes volles Jahr in der britischen Formel-3-Meisterschaft und belegt in der Endabrechnung Platz vier.

Im Jahr darauf ist er bereits für AMG-Mercedes in der ersten kombinierten DTM/ITC-Saison auf einer C-Klasse DTM unterwegs, zeigt keinerlei Eingewöhnungsprobleme und mischt munter im Vorderfeld mit. Nach drei zweiten, einem dritten und einem vierten Rang als beste Ergebnisse platziert Franchitti sich in der DTM-Gesamtwertung auf Rang fünf, in der ITC-Gesamtwertung mit einem Sieg, zwei zweiten und einem dritten Platz als Top-Resultate gar auf Rang drei. Im Folgejahr, der ersten und letzten reinen ITC-Saison, zeigt der Schotte auf der AMG-Mercedes C-Klasse DTM erneut ausgezeichnete Leistungen und schließt nach einem Laufsieg im japanischen Suzuka und sieben weiteren Podestplätzen als Vierter im Gesamtklassement ab.

Nach den beiden DTM- bzw. ITC-Jahren kehrt er zum Formelsport zurück und wagt 1997 den Sprung über den Atlantik in die nordamerikanische CART World Series. Beim Team Hogan Racing steuert er einen Reynard 97i mit Mercedes-Benz Motor von Ilmor und beendet seine Rookie-Saison auf Position 22. Bestes Ergebnis ist ein neunter Platz beim Lauf auf dem Stadtkurs im australischen Surfers Paradise. In der Folgezeit etabliert sich Franchitti bei verschiedenen Teams als absoluter Top-Pilot in der CART- und vor allem später der IndyCar-Serie. Highlights seiner Karriere im IndyCar sind die Meistertitel 2007 – unter anderem mit einem Sieg beim 500-Meilen-Rennen von Indianapolis – sowie 2009 bis 2011.

Kurze Abstecher in die NASCAR-Serie sowie den Prototypen- und GT-Sport hindern Franchitti nicht daran, bis 2013 der IndyCar Series treu zu bleiben. Nach einem schweren Unfall im vorletzten Saisonrennen beendet der Schotte auf Anraten seiner Ärzte jedoch seine aktive Laufbahn.

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