PKW4261 Geländewagen der Baureihe 460, 1979 - 1992

Geländewagen der Baureihe 460, 1979 - 1992

Im Februar 1979 wurde mit der Präsentation der Mercedes-Benz G-Modelle ein vollkommen neues Terrain beschritten. Zwar hatte es auch vor 1945 bereits geländegängige Pkw von Mercedes-Benz gegeben, diese kamen jedoch primär bei zivilen wie nicht-zivilen staatlichen Institutionen zum Einsatz. Die neue Geländewagen-Generation war dagegen einerseits für den harten Alltagseinsatz im industriellen oder kommunalen Bereich, andererseits aber auch als exklusives Fortbewegungsmittel mit Freizeitcharakter konzipiert.

Die Entwicklung war in Zusammenarbeit mit der Steyr-Daimler-Puch AG erfolgt, die für die Serienfertigung des G-Modells das Puch-Werk in Graz-Thondorf ausgebaut und erweitert hatte. Für die Produktion zeichnete im Rahmen eines Kooperationsvertrags zunächst die „Gelände-Fahrzeug GmbH“ (GFG), an der beide Partner zu je 50 % beteiligt waren, verantwortlich; im August 1981 wurde von Daimler-Benz die Beteiligung an der GFG aufgegeben, und seither werden die Mercedes-Benz Geländewagen von Steyr-Daimler-Puch im Lohnauftrag produziert. In Österreich, der Schweiz und den damaligen COMECON-Ländern wurden die ansonsten vollkommen identischen Fahrzeuge unter dem Markennamen „Puch“ vertrieben.

Das ursprüngliche Modellangebot der G-Reihe umfasste vier Motorisierungs- und fünf Aufbauvarianten, wobei Fahrgestelle mit zwei verschiedenen Rahmenlängen und Radständen zum Einsatz kamen. Neben einem „Offenen Wagen“ mit kurzem Radstand standen eine Kombi-Version, der sogenannte „Station-Wagen“, sowie ein Kastenwagen jeweils auf kurzem oder langem Fahrgestell zur Auswahl. Bei Motoren und Aggregaten hatte man getreu dem bei Daimler-Benz intensiv praktizierten Baukastensystem auf bewährte Komponenten zurückgegriffen. Den Antrieb übernahmen die von der Baureihe 123 bekannten 2,4-Liter-Vierzylinder- und 3,0-Liter-Fünfzylinder-Dieseltriebwerke, der 2,3-Liter-Vierzylinder-Benziner sowie der 2,8-Liter-Reihensechszylinder-Einspritzer.

Die Selbstzünder leisteten 53 kW/72 PS bei 4400/min bzw. 59 kW/80 PS bei 4000/min, wobei der Fünfzylinder ab September 1979, parallel zur Pkw-Baureihe 123, eine Leistungsspritze auf 65 kW/88 PS bei 4400/min erhielt. Während der 240 GD ausschließlich mit einem 4-Gang-Schaltgetriebe zu haben war, standen für den 300 GD auf Wunsch zusätzlich ein manuelles 5-Gang-Getriebe sowie eine 4-Gang-Automatik zur Wahl. Die bei Straßenbetrieb erreichbaren maximalen Fahrwerte bewegten sich bei den Diesel-motorisierten Modellen, je nach Ausführung, im Bereich zwischen 115 und 130 km/h Höchstgeschwindigkeit. Bei Fahrzeuggewichten zwischen 1900 und 2200 kg pendelten sich die durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchswerte nach Werksangabe bei etwa 14 Litern auf 100 km ein.

Naturgemäß boten die mit Ottomotor ausgestatteten Versionen mehr Dynamik. Der im 230 G arbeitende Vierzylinder M 115 war dabei zunächst sowohl in einer niedrig verdichteten Version mit 66 kW/90 PS bei 5000/min wie auch mit höherer Verdichtung und einer Leistung von 75 kW/102 PS bei 5250/min erhältlich. Eine nochmalige kW/PS-Zulage erfolgte 1986, als dieses Modell – seit 1982 nicht mehr im Inland angeboten – auf den modernen Benziner der Motorenfamilie M 102 umgestellt wurde. Mit Vergaser bestückt, stellte das Triebwerk 80 kW/109 PS bei 5300/min bereit. Damit stieg das Fahrleistungsniveau sukzessive an und erreichte mit Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 144 km/h für den Straßeneinsatz praktikable Werte. Das Spitzenmodell 280 GE war mit seinem 115 kW/156 PS starken Einspritz-Sechszylinder dagegen souverän motorisiert. Obwohl das mit Doppelnockenwellen-Zylinderkopf eher sportlich konzipierte Triebwerk im G-Modell mit 21 kW/29 PS weniger spezifiziert war als in der 280 E Limousine der Baureihe 123, ermöglichte es, gekoppelt an das serienmäßige 4-Gang-Schaltgetriebe sowie alternativ an eine mechanische 5-Gang-Schaltbox oder eine 4-Gang-Automatik – beides optional verfügbar – eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 160 km/h. Prinzipbedingt erreichten dabei die durchschnittlichen Kraftstoffverbräuche der beiden Benziner Größenordnungen von rund 19 bzw. etwa 22 Liter auf 100 Kilometer.

Entscheidender als deren Fähigkeiten im anspruchsvolleren Straßenbetrieb waren insbesondere bei den G-Modellen der ersten Generation – die intern der Baureihe 460 zugeordnet worden waren – deren überragende Qualitäten als Geländefahrzeuge. Als Chassis fungierte ein gekröpfter Vierkantrohr-Leiterrahmen, der vorne und hinten eine an je zwei Längslenkern und einem Querlenker (Panhardstab) geführte Starrachse trug. Diese wiederum wurden von langhubigen Schraubenfedern, Gummi-Zusatzfedern und hydraulischen Teleskopstoßdämpfern im Zaum gehalten, wobei an der Vorderachse zusätzlich ein Querstabilisator die Seitenneigung begrenzte. Für optimale Traktion jenseits befestigter Straßen sorgte der Allradantrieb, bestehend aus permanentem Hinterrad- und während der Fahrt zuschaltbarem Vorderradantrieb, der, mit einer Antriebsmomentenverteilung von 50 % zu 50 %, die G-Modelle zu Offroadern machte, die in ihrem Segment neue Maßstäbe setzten. Für den Straßenbetrieb war der Allradmodus weniger geeignet, da der starre Durchtrieb zwischen beiden Achsen aufgrund des Fehlens eines Zentraldifferenzials zu schädlichen Verspannungen im Antriebsstrang führte.  

Während sich bei den Modellen der Baureihe 460 bereits die bald ikonisch werdende Stilistik der Karosseriegestaltung in der Balance zwischen Arbeitsgerät und Freizeitfahrzeug zeigte, spiegelte die Ausführung der Interieurs anfangs noch den Wunsch nach kompromisslosem Praxisnutzen und höchster Robustheit wider. Komfortorientierte Ausstattungsmerkmale suchte man vorerst noch vergebens, und auch in den noch relativ knappen Optionenlisten waren sie zunächst nicht zu finden.

Die Brutto-Listenpreise zur Marktpremiere der G-Modelle waren infolge des aufwändigen Fertigungsprozesses, der im Vergleich zur normalen Pkw-Serie begrenzten Stückzahlen und des auf Dauerhaltbarkeit ausgelegten, dazu kostspieligen Allradkonzepts, gehoben. Der Einstieg in die neue Offroader-Welt von Mercedes-Benz, ein 230 G als Offener Wagen, schlug mit 29.736,00 DM zu Buche. Am entgegengesetzten Ende der Skala wurden für einen 280 GE Stationswagen mit langem Radstand 42.784,00 DM berechnet. Zum Vergleich: Eine Mercedes-Benz 230 Limousine der Baureihe 123 kostete seinerzeit 21.532,00 DM und ein 280 E 30.212,00 DM.

In den Folgejahren war die weitere Entwicklung der G-Modelle geprägt von kontinuierlicher Modellpflege, bei der vor allem die Innenausstattung mehrfach aufgewertet und an höher werdende Kundenansprüche angepasst wurde. Darüber hinaus wurde auch das Angebot verfügbarer Sonderausstattungen stetig erweitert. Bei der Motorenpalette kam es im Lauf der Zeit ebenfalls zu einer Reihe von Änderungen. So wurde im April 1982 der mit dem 2,3-Liter-Einspritzmotor M 102 ausgestattete 230 GE vorgestellt, der auf dem deutschen Markt zum Nachfolger des 230 G wurde. Ab 1986 war das Triebwerk auf Wunsch auch mit geregeltem Dreiwege-Katalysator erhältlich. In diesem Fall reduzierte sich die Leistungsausbeute von 92 kW/125 PS bei 5000/min auf 90 kW/122 PS, die bei 5100/min bereitstanden. Einherging der Einsatz des modern konzipierten Vierzylinders mit einer Kraftstoffverbrauchsreduzierung um etwa 10 % auf durchschnittlich 17,0 Liter auf 100 km. Speziell für den italienischen Exportmarkt mit seiner besonderen Steuergesetzgebung wurde ab 1986 auch eine 2,0-Liter-Variante des M 102 gebaut, die im ausschließlich dort angebotenen 200 GE Verwendung fand. In Verbindung mit einer Bosch KE-Jetronic Saugrohreinspritzung lieferte das Triebwerk 90 kW/122 PS bei 5100/min ohne und 87 kW/118 PS bei 5200/min mit Katalysator.

Ebenfalls von einer nachhaltigen Aktualisierung der Antriebstechnik profitierte im Oktober 1987 das Diesel-Einsteigermodell. Der 240 GD mit seinem Vierzylinder OM 616 – ein Aggregat, dessen konstruktive Wurzeln bis in die 1950er-Jahre zurückreichten – wurde vom 250 GD abgelöst. Dieser war mit einem 2,5-Liter-Fünfzylinder-Dieselmotor der Baureihe OM 602 ausgestattet, der seinen Einstand zwei Jahre zuvor in der Kompaktlimousine 190 D 2.5 (Baureihe 201) sowie im Mittelklasse-Viertürer 250 D (Baureihe 124) gegeben hatte. Im Geländewagen war der Selbstzünder mit 62 kW/84 PS bei 4600/min spezifiziert, was insbesondere zu einer Verbesserung der Fahrleistungen führte: Die Höchstgeschwindigkeit betrug nun, je nach Ausführung, knapp 130 km/h.

Besondere Aufmerksamkeit fand auf der im September 1989 in Frankfurt/M. veranstalteten Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) ein erstes Sondermodell in der Geschichte des deutschen Mercedes-Benz Pkw-Programms. Diese Ehre wurde dem 230 GE Classic zuteil, der aus Anlass des 10-jährigen Produktionsjubiläums der Geländewagen-Baureihe in einer Auflage von 300 Fahrzeugen gefertigt wurde. Nur als Stationswagen mit kurzem Radstand und der Vierzylinder-Benziner-Motorisierung lieferbar, wartete das Editionsmodell mit einem Ausstattungsumfang auf, der nicht nur die bisher eher karge, primär auf Praktikabilität ausgerichtete Innenraumanmutung der G-Modelle vergessen ließ, sondern auch in seinem äußeren Erscheinungsbild schmückenden Akzenten Raum bot und insofern zum Vorreiter künftiger Entwicklungen wurde.

An Bord der ausschließlich im Lackfarbton Blauschwarz Metallic erhältlichen Classic-Ausführung befanden sich unter anderem rundum wärmedämmendes Glas, mit grauem Stoff bezogene Recaro-Sitze, eine komplett mit Wurzelholzfurnier belegte Armaturentafel, stoffbezogene Türinnenverkleidungen sowie eine Editionsplakette mit individueller Produktionsnummer. Äußere Merkmale waren ein abklappbarer Frontrammschutz aus Edelstahl, Lampenschutzgitter, verchromte Extrazierleisten, „Classic“-Plaketten auf Höhe der Außenspiegel, Kotflügelverbreiterungen mit Leichtmetallrädern und Breitreifen im Format 255/75 R 15, sowie eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage. Zusätzlichen Nutzwert bot eine verstärkte Anhängerkupplung mit integrierter Steckdose.

Ein neues Kapitel in der Geschichte des G-Modells begann im September 1989, als eine grundlegend überarbeitete Modellpalette – interne Bezeichnung: Baureihe 463 – präsentiert wurde. Für professionelle Nutzanwender blieben die 460er mit allen Aufbauvarianten jedoch bis 1992 weiterhin im Verkaufsprogramm. Für Mercedes-Benz erwies sich der Einstieg in ein völlig neues Fahrzeugsegment als voller Erfolg: Insgesamt verließen bis zu ihrem Produktionsende fast 52.000 für den Zivilbereich hergestellte G-Modelle der Baureihe 460 die Grazer Fertigungsanlagen. Zum Bestseller avancierte mit großem Abstand der 300 GD. Allein auf ihn entfielen, über alle verfügbaren Aufbau- und Radstandvarianten hinweg, mehr als 20.000 an zivile Kundenkreise ausgelieferte Fahrzeuge. Der Brutto-Listenpreis für die teuerste Version, den 300 GD Stationswagen mit langem Radstand, betrug zum Schluss 72.219,00 DM.

Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 G, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD - 280 GE, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979. Serienlackierung Agavengrün (DB 6880), Reserverad am Heck (Sonderausstattung).
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230 G, 240 GD, 280 GE, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD - 280 GE, Station-Wagen kurz (2.400 mm Radstand), Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001). Am Steuer der Testfahrer der G-Modelle und spätere  Papstchauffeur, Heinrich Wangler.
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230 G, 240 GD, 280 GE, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979. Links: Typ 300 GD, Station-Wagen lang, Serienlackierung Weizengelb (DB 1681), Interieur Stoff braun (rechts). Rechts: Typ 230 G, Offener Wagen, Serienlackierung Agavengrün (DB 6880). Mit einem Steigvermögen von bis zu 80 Prozent und seitlicher Fahrstabilität selbst noch bei 54 Prozent Schräglage bezwingen die Typen 230 G, 240 GD, 280 GE und 300 GD souverän auch schwierigste Fahrsituationen im Gelände. Dazu tragen die Bodenfreiheit von 21 Zentimetern, die Böschungswinkel von 36 Grad vorn und 27 Grad hinten, die Wattiefe von bis zu 60 Zentimetern und eine Achsverschränkung von 260 Millimetern (mit Schraubenfedern) bei.
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230 G, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz G-Reihe, Geländewagen, Baureihe 460, ab 1979 in vier Motorisierungen für fünf Karosserieformen mit zwei Radständen erhältlich. Von links oben nach rechts unten: Station-Wagen lang, Sonderlackierung Mahagonibraun (DB 8456), Kastenwagen lang, Offener Wagen, jeweils Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Station-Wagen kurz, Serienlackierung Agavengrün (DB 6880).
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230 G, 240 GD, 280 GE, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Agavengrün (DB 6880). So genannte "Überflieger"-Aufnahme von 1978 auf Gran Canaria/Spanien. Am Steuer bei 60 km/h der Testfahrer der G-Modelle und spätere  Papstchauffeur, Heinrich Wangler. Für die Fahrt in den Dünen existierte eine Sondererlaubnis für die Zeit ab 18 Uhr. Classic Magazin 02.2019, Nr. 57, Seite 8.
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230 G, Offener Wagen, Geländewagen - W 460, mit Testfahrer Heinrich Wangler
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen kurz, Geländewagen, Baureihe 460, ganz frühe Version, 1979, Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen). Zur Markteinführung wird die G-Reihe unter zwei verschiedenen Markennamen angeboten: In Österreich, der Schweiz und den Staaten des COMECON wird sie als „Puch“ vertrieben, in allen anderen Ländern trägt sie den Mercedes-Stern. Daran ändert sich auch nichts, als das Stuttgarter Unternehmen nach einer Umstrukturierung ab 1981 die vollständige Verantwortung für die Produktentwicklung übernimmt und das G-Modell im österreichischen Graz im Lohnauftrag produzieren lässt.
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen kurz, Geländewagen, Baureihe 460, ganz frühe Version, 1979, Serienlackierung Karminrot (RAL 3002). Zur Markteinführung wird die G-Reihe unter zwei verschiedenen Markennamen angeboten: In Österreich, der Schweiz und den Staaten des COMECON wird sie als „Puch“ vertrieben, in allen anderen Ländern trägt sie den Mercedes-Stern. Daran ändert sich auch nichts, als das Stuttgarter Unternehmen nach einer Umstrukturierung ab 1981 die vollständige Verantwortung für die Produktentwicklung übernimmt und das G-Modell im österreichischen Graz im Lohnauftrag produzieren lässt.
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Agavengrün (DB 6880), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck, Seilwinde (Sonderausstattungen). Am Steuer der Testfahrer der G-Modelle und spätere  Papstchauffeur, Heinrich Wangler. Classic Magazin 02.2019, Nr. 57, Seite 8.
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230 G, Offener Wagen, Geländewagen - W 460, mit Testfahrer Heinrich Wangler
Mercedes-Benz 240 GD - 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), MB-Tex Schwarz (V 19). Die Designer wählen zunächst eine einfache, zweckmäßige und funktionsgerechte Gestaltung mit lackierten Blechoberflächen und sparsamer Innenverkleidung. Griffgünstige Drucktastenschalter und die Regler für Heizung und Lüftung sind mittig angeordnet. Bereits zu Beginn seiner Karriere ist auch eine gehobene Innenausstattung vorgesehen. Sie beinhaltet etwa Formschaumteile, die einige Blechflächen abdecken, und andere Polster.
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230 G, 240 GD, 280 GE, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD - 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), MB-Tex Schwarz (V 19). Die Designer wählen zunächst eine einfache, zweckmäßige und funktionsgerechte Gestaltung mit lackierten Blechoberflächen und sparsamer Innenverkleidung. Griffgünstige Drucktastenschalter und die Regler für Heizung und Lüftung sind mittig angeordnet. Bereits zu Beginn seiner Karriere ist auch eine gehobene Innenausstattung vorgesehen. Sie beinhaltet etwa Formschaumteile, die einige Blechflächen abdecken, und andere Polster.
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230 G, 240 GD, 280 GE, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD - 280 GE, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Agavengrün (DB 6880). Interieur. Die Designer wählen zunächst eine einfache, zweckmäßige und funktionsgerechte Gestaltung mit lackierten Blechoberflächen und sparsamer Innenverkleidung. Durch das Zwei-Speichen-Lenkrad blickt der Fahrer auf eine einfache Instrumententafel mit Tachometer und Funktionsleuchten. Das Karomuster der Sitzflächen entspricht einer langjährigen Mercedes-Benz Tradition.
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230 G, 240 GD, 280 GE, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 300 GD, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Weizengelb (DB 1681), Interieur Stoff braun. Mit einem Steigvermögen von bis zu 80 Prozent und seitlicher Fahrstabilität selbst noch bei 54 Prozent Schräglage bezwingen die Typen 230 G, 240 GD, 280 GE und 300 GD souverän auch schwierigste Fahrsituationen im Gelände. Dazu tragen die Bodenfreiheit von 21 Zentimetern, die Böschungswinkel von 36 Grad vorn und 27 Grad hinten, die Wattiefe von bis zu 60 Zentimetern und eine Achsverschränkung von 260 Millimetern (mit Schraubenfedern) bei.
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300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD - 280 GE, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979, Serienlackierung Agavengrün (DB 6880). Interieur. Die Designer wählen zunächst eine einfache, zweckmäßige und funktionsgerechte Gestaltung mit lackierten Blechoberflächen und sparsamer Innenverkleidung. Durch das Zwei-Speichen-Lenkrad blickt der Fahrer auf eine einfache Instrumententafel mit Tachometer und Funktionsleuchten. Das Karomuster der Sitzflächen entspricht einer langjährigen Mercedes-Benz Tradition.
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230 G, 240 GD, 280 GE, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD - 280 GE, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1979. Schaltschema für das Viergang-Getriebe (oben) und das Zweiwellen-Verteiler-Getriebe. In Schaltposition "S" ist der normale Hinterradantrieb in Funktion, bei "SA" ist der Vorderradantrieb zugeschaltet. Mit "GA" ist zusätzlich die Geländeübersetzung eingeschaltet. Die Differentialsperren können mit zwei Hebeln für vorn und hinten getrennt geschaltet werden.
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230 G, 240 GD, 280 GE, 300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, perlmuttweißer Papstwagen mit Glaskuppelaufbau, Geländewagen, Baureihe 460 G 23, 1980. Nach dem Anschlag auf Papst Johannes Paul II. wurde das G-Modell mit beschußsicherer Verglasung versehen. 1983 und 1985 wurde die Ausstattung des G-Modells jeweils an höhere Sicherheitsauflagen des Vatikans angepasst. Die Daimler-Benz AG stellte für den Besuch des Papstes diverse Fahrzeuge zur Verfügung, unter anderem diesen serienmäßigen Typ 230 G mit einer Plattform, auf der der Heilige Vater steht, und einer Sitzbank für die Begleitung. Vor Regen schützt eine Plexiglaskuppel, die auf die Plattform aufgesetzt werden kann.
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230 G, Geländewagen, Papstwagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, perlmuttweißer Papstwagen mit Glaskuppelaufbau, Geländewagen, Baureihe 460 G 23, 1980. Dieser Wagen ist weltbekannt und der Papstwagen schlechthin. Er begleitet Johannes Paul II. auf zahlreichen Reisen in viele Länder. Für seinen Deutschlandbesuch im Spätherbst 1980 stellt Mercedes-Benz dem Oberhaupt der Katholischen Kirche das Fahrzeug erstmals zur Verfügung – zunächst leihweise. Der Wagen erhält eine Plattform, auf der der Heilige Vater steht, und eine Sitzbank für seine Begleitung. 1982 folgt ein äußerlich nahezu identischer 230 GE. 1983 und 1985 wurde die Ausstattung des G-Modells jeweils an höhere Sicherheitsauflagen des Vatikans angepasst.
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230 G, Geländewagen, Papstwagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, perlmuttweißer Papstwagen mit Glaskuppelaufbau, Geländewagen, Baureihe 460 G 23, 1980. Dieser Wagen ist weltbekannt und der Papstwagen schlechthin. Charakteristisch für das "Papamobil" war die gut durchsichtige, vor Wind und Wetter schützende Kuppel aus acht Millimeter starkem Plexiglas. Nach dem Attentat von 1981 erhält der Aufbau eine beschußsichere Verglasung. Eine leistungsstarke Klimatisierungsautomatik für den Fond sorgt bei Sonnenschein für angenehme Temperaturen. Bei Regenwetter und hoher Luftfeuchtigkeit verhindert die Anlage, dass die Scheiben beschlagen. Außerdem sind in Seiten, Boden und Dach der Kuppel verschiedene Scheinwerfer eingebaut, mit denen der Papst indirekt und direkt beleuchtet werden kann, um ihn auch bei Dunkelheit gut sichtbar zu machen. 1983 und 1985 wurde die Ausstattung des G-Modells jeweils an höhere Sicherheitsauflagen des Vatikans angepasst.
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230 G, Geländewagen, Papstwagen - W 460
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1980, Serienlackierung Agavengrün (DB 6880). Reihensechszylinder-Benzin-Motor M 110, 2.746 cm³, 115 kW/156 PS (ohne Katalysator).
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460 GE 28, Version 1981. Reihensechszylinder-Einspritz-Benzinmotor M 110, 2.746 cm³, 115 kW/156 PS (ohne Katalysator). Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460 GE 28, Version 1981. Reihensechszylinder-Einspritz-Benzinmotor M 110, 2.746 cm³, 115 kW/156 PS (ohne Katalysator). Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1980. Vierzylinder-Vergaser-Benzinmotor M 115, 2.307 cm³, 66 kW/90 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 G, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1980. Vierzylinder-Vergaser-Benzinmotor M 115, 2.307 cm³, 66 kW/90 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 G, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460 GE 28, Version 1981. Reihensechszylinder-Einspritz-Benzinmotor M 110, 2.746 cm³, 115 kW/156 PS (ohne Katalysator). Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460 GE 28, Version 1981. Reihensechszylinder-Einspritz-Benzinmotor M 110, 2.746 cm³, 115 kW/156 PS (ohne Katalysator). Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD, Station-Wagen kurz, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1981. Vierzylinder-Vorkammer-Dieselmotor OM 616, 2.399 cm³, 53 kW/72 PS. Serienlackierung Agavengrün (DB 6880), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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240 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD, Station-Wagen kurz, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1981. Vierzylinder-Vorkammer-Dieselmotor OM 616, 2.399 cm³, 53 kW/72 PS. Serienlackierung Agavengrün (DB 6880), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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240 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1980. Vierzylinder-Vergaser-Benzinmotor M 115, 2.307 cm³, 66 kW/90 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 G, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1980. Vierzylinder-Vergaser-Benzinmotor M 115, 2.307 cm³, 66 kW/90 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 G, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 240 GD, Station-Wagen kurz, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1981. Vierzylinder-Vorkammer-Dieselmotor OM 616, 2.399 cm³, 53 kW/72 PS. Serienlackierung Agavengrün (DB 6880), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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240 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 GE, Station-Wagen kurz, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1982. Reihen-Vierzylinder-Benzinmotor M 102, 2.299 cm³, 92 kW/125 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
Für die praktische Erprobung wählten die Ingenieure von Steyr-Daimler-Puch und Mercedes-Benz Teststrecken, die dem G-Modell extreme Leistungsfähigkeit abverlangten: auf Geröll und Sand, in Wasser und Schlamm, auf unbefestigten Steilstrecken und zerklüfteten Abfahrten wurden unzählige Testkilometer zurückgelegt.
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230 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460 GE 28, Version 1981. Reihensechszylinder-Einspritz-Benzinmotor M 110, 2.746 cm³, 115 kW/156 PS (ohne Katalysator). Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1980. Vierzylinder-Vergaser-Benzinmotor M 115, 2.307 cm³, 66 kW/90 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 G, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 280 GE, Station-Wagen lang, Geländewagen, Baureihe 460 GE 28, Version 1981. Reihensechszylinder-Einspritz-Benzinmotor M 110, 2.746 cm³, 115 kW/156 PS (ohne Katalysator). Serienlackierung Karminrot (RAL 3002), Halogen-Nebelscheinwerfer, Reserverad am Heck (Sonderausstattungen). Zu den unverkennbaren optischen Merkmalen der G-Reihe zählen gerade Linien, ausgewogene Proportionen der Flächen, kurze Überhänge sowie eckige Kotflügel, die eine gute Sicht auf die Fahrbahn zulassen und zielgenaues Fahren erleichtern - auch im extremen Geländeeinsatz mit starker Achsverschränkung.
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280 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 G, Offener Wagen, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1980. Vierzylinder-Vergaser-Benzinmotor M 115, 2.307 cm³, 66 kW/90 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 G, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 GE, Station-Wagen kurz, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1982. Reihen-Vierzylinder-Benzinmotor M 102, 2.299 cm³, 92 kW/125 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 300 GD, Kastenwagen langer Radstand (2.850 mm) in dreitüriger Ausführung, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1982. Neue Maßstäbe auf dem expandierenden Markt geländegängiger Fahrzeuge setzt Daimler-Benz mit der G-Reihe und ihrer geglückten Synthese zwischen extremer Geländegängigkeit und hervorragender Straßentauglichkeit. Die Leistungspalette reicht von 53 kW/72 PS und 59 kW/80 PS bei den Dieselversionen 240 GD und 300 GD über 66 kW/90 PS und 75 kW/102 PS beim 230 G bis hin zum Spitzenmodell 280 GE mit 110 kW/150 PS.
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300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 230 GE, Station-Wagen kurz, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1982. Reihen-Vierzylinder-Benzinmotor M 102, 2.299 cm³, 92 kW/125 PS. Serienlackierung Cremeweiß (RAL 9001), Halogen-Nebelscheinwerfer und Reserverad am Heck (Sonderausstattungen).
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230 GE, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz 300 GD, Kastenwagen langer Radstand (2.850 mm) in dreitüriger Ausführung, Geländewagen, Baureihe 460, Version 1982. Neue Maßstäbe auf dem expandierenden Markt geländegängiger Fahrzeuge setzt Daimler-Benz mit der G-Reihe und ihrer geglückten Synthese zwischen extremer Geländegängigkeit und hervorragender Straßentauglichkeit. Die Leistungspalette reicht von 53 kW/72 PS und 59 kW/80 PS bei den Dieselversionen 240 GD und 300 GD über 66 kW/90 PS und 75 kW/102 PS beim 230 G bis hin zum Spitzenmodell 280 GE mit 110 kW/150 PS.
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300 GD, Geländewagen - W 460
Mercedes-Benz G-Reihe, Geländewagen, Baureihe 460, 1982. Eine der auffallendsten Änderungen der Modellpflege im Interieur: die G-Reihe erhält das Lenkrad, den Lenkstockschalter und den Lichtdrehschalter der Mercedes-Benz Personenwagen. Außerdem wurden die Sitzbezüge geändert.
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G-Reihe, Geländewagen - W 460
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