Jan Magnussen

Jan Magnussen
  • Nachname
    Ellegaard Magnussen
  • Vorname
    Jan
  • Geburtsdatum
    04.07.1973

Wie so viele andere spätere Stars seines Berufsstands ist der aus Roskilde stammende Däne bereits im jugendlichen Alter im Kart unterwegs. Mit zwölf wird er nationaler Meister, ein Erfolg, den er im Jahr darauf wiederholt. 1987 und 1989 folgen Titel als Junioren-Weltmeister, 1990 siegt er in der Seniorenklasse. Nach zunächst vereinzelten Erfolgen in den Formeln Ford und Vauxhall Lotus sowie der Formel 3 wird er 1994 mit 14 Siegen in 18 Läufen britischer Formel-3-Champion.

Nicht zuletzt dieses überragende Resultat qualifiziert ihn 1995 für einen Platz in der AMG-Mercedes C-Klasse DTM, auf der er im Team AMG-Mercedes die komplette DTM/ITC-Saison absolviert. Parallel dazu sichert sich auch McLaren-Mercedes seine Dienste als Formel-1-Testpilot.

Magnussens erste Saison in einem Tourenwagen endet sensationell auf dem zweiten Platz der ITC- und dem achten in der DTM-Wertung. Insgesamt kann der Däne unter anderem einen Sieg, vier zweite und einen dritten Platz für sich verbuchen. In der folgenden Saison, die nur noch unter der Marke International Touring Car Championship abgehalten wird, ist er bei zwei von 13 Veranstaltungen nicht am Start und platziert sich in der Endabrechnung dennoch auf Platz zehn.

Zu diesem Zeitpunkt hat Magnussen längst seine Fühler in die nordamerikanische Indy Car World Series ausgestreckt. Noch im Sommer 1996 springt er beim Team Penske für den verletzten Paul Tracy bei einem Rennen ein und bestreitet als Ersatz für den an den Folgen eines Unfalls laborierenden Emerson Fittipaldi drei weitere im Team Hogan Penske, wobei ihm jeweils ein von Ilmor bereitgestelltes Mercedes-Benz Antriebsaggregat zur Verfügung steht.

1997 und 1998 bietet sich Magnussen die Chance für einen dauerhaften Formel-1-Einstieg. Beim Team Stewart Grand Prix verbleibt er eineinhalb Jahre, bringt es in dieser Zeit aber nur auf einen WM-Punkt. Danach verlegt der Däne seinen Tätigkeitsschwerpunkt in die USA, wo er 1999 neben sieben weiteren Rennen in der CART-Serie vor allem mit LMP- und ab 2003 mit GT-Fahrzeugen zahlreiche Erfolge erzielt. Besonders ertragreich ist Magnussens Einsatz als Werksfahrer bei Corvette Racing, wo er in den Jahren 2004 bis 2006 und noch einmal 2009 jeweils den Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans holt.

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