SL-Klasse Roadster der Baureihe 129, 1998 - 2001

Ende April 1998 präsentierte sich auf dem Turiner Automobilsalon ein aktualisiertes SL-Typenprogramm mit neuentwickelten Motoren und dezent überarbeitetem Design. Zu den wichtigsten Maßnahmen im Rahmen dieser Modellpflege gehörte die Einführung der neuen V-Motorengeneration mit sechs und acht Zylindern, die nun auch im SL die Reihensechszylinder der Baureihe M 104 und das V8-Aggregat der Baureihe M 119 ablöste. Dank Dreiventiltechnik und Doppelzündung verbrauchten die neuen Triebwerke bis zu zehn Prozent weniger Kraftstoff als die Vorgängermodelle und zeichneten sich außerdem durch sehr geringe Abgas-Emissionen aus. Das Leistungsspektrum reichte von 150 kW (204 PS) im SL 280 über 165 kW (224 PS) im SL 320 bis 225 kW (306 PS) im SL 500. Das Topmodell SL 600 verfügte auch weiterhin über den bewährten Zwölfzylindermotor M 120 mit 290 kW (394 PS). Der SL 60 AMG entfiel im Rahmen der Modellpflege und war seit Juni 1998 nicht mehr lieferbar.

Das Design des SL wurde nur wenig modifiziert; Ziel der dezenten stilistischen Retuschen war es, dem Sportwagen ein noch dynamischeres Aussehen zu verleihen. Erreicht wurde dies durch eine leicht veränderte Heckpartie, wo sich die nunmehr monochromatischen Deckgläser der Rückleuchten mit nur noch drei Stegen in weicherer Formgebung präsentieren. Eine neue ovale Endrohrblende der Auspuffanlage und eine Anpassung am Stoßfänger unterstrichen das sportliche Erscheinungsbild. Runde Formen dominierten auch bei den neuen Außenspiegeln, die dem SLK-Design angepaßt worden waren und das wichtigste äußere Erkennungsmerkmal der modellgepflegten Typen darstellten. Türgriffe und Karosserie-Anbauteile erschienen bei den neuen SL-Modellen hochglänzend in Wagenfarbe lackiert. Modifiziert wurden auch Größe und Design der Räder: Die modellgepflegten SL-Typen waren serienmäßig mit neugestalteten Fünfloch-Leichtmetallrädern und Reifen der Dimension 245/45 ZR 17 ausgerüstet.

Im Frühjah  1999 ergänzten zwei besonders leistungsstarke AMG-Modelle die Typenpalette der Baureihe 129: Der SL 55 AMG war mit einem 260 kW (354 PS) starken V8-Motor ausgerüstet, während das V12-Aggregat des SL 73 AMG sogar 386 kW (525 PS) bei einem maximalen Drehmoment von 750 Nm mobilisierte. Die Höchstgeschwindigkeit der beiden Topmodelle war zwar ebenfalls elektronisch auf 250 km/h limitiert, die Begrenzung konnte auf Wunsch des Kunden aber auch aufgehoben werden.

Im August 1999 wurde das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP auch bei den beiden Sechszylindertypen SL 280 und SL 320 Bestandteil der Serienausstattung. Zwei Jahre später, im Juli 2001, feierte der SL 500 als erstes Modell der neuen SL-Baureihe R 230 Weltpremiere. Im gleichen Monat lief im Werk Bremen das letzte von insgesamt 204 940 Exemplaren des R 129 vom Band. Damit war der erste in Bremen gebaute SL hinsichtlich der Gesamtstückzahl nicht ganz so erfolgreich wie sein Vorgänger, der mit 237 287 Fahrzeugen nach wie vor den Rekord hält; im Vergleich der durchschnittlichen Jahresproduktion liegt dagegen der R 129 mit etwa 16 500 Einheiten weit an der Spitze. Erfolgreichstes Modell der Baureihe R 129 wurde die mit dem Vierventil-V8-Motor M 119 ausgerüstete 5-l-Variante, von der im Zeitraum 1988 bis 1998 insgesamt 79 827 Exemplare entstanden. Die bei weitem seltenste Ausführung war der SL 280 mit V6-Motor, der ab 1998 als Einsteigermodell der Baureihe fungierte und nur 1704 mal vom Band lief.


  • A98F1064
    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
  • A98F5
    Mercedes-Benz SL-Roadster „Special Edition“ der Baureihe 129
    SL-Roadster „Special Edition“, Baureihe 129
  • A98F8
    Mercedes-Benz SL-Roadster „Special Edition“ der Baureihe 129
    SL-Roadster „Special Edition“, Baureihe 129
  • A98F1065
    Mercedes-Benz Typ SL 320 der Baureihe 129.
    SL 320
  • A98F1082
    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
  • A98F1242
    Mercedes-Benz SL-Roadster der Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
  • A98F1253
    Mercedes-Benz Typ SL 500 Roadster der Baureihe 129
    SL 500
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    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
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    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
  • A98F1500
    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
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    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
  • A98F1509
    Mercedes-Benz Typ SL 320 Roadster der Baureihe 129
    SL 320
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    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
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    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
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    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
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  • A98F1513
    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
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    Mercedes-Benz Typ SL 320 Roadster der Baureihe 129
    SL 320
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    Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129
    SL-Roadster, Baureihe 129
  • A98F1555
    Mercedes-Benz Typen SL 280, SL 320, SL 500
    Mercedes-Benz Typen SL 280, SL 320, SL 500
  • A99F1719
    1999 kommt der damals stärkste Roadster der Welt auf den Markt: Der Mercedes-Benz SL 73 AMG setzt mit 7,3-Liter-V12-Triebwerk, 386 kW/525 PS Leistung und 750 Newtonmetern Drehmoment neue Bestmarken.
    Mercedes-Benz Typ SL 55 AMG
  • A99F1728
    Im Jahr 1999 präsentiert AMG sein bislang stärkstes Straßenfahrzeug: den SL 73 AMG mit 386 kW/525 PS Leistung. Zu diesem Zeitpunkt markiert der Roadster die unangefochtene Spitze innerhalb des kleinen, feinen Marktsegments der offenen Supersportwagen. Für die Beschleunigung auf Tempo 100 km/h benötigt der SL 73 AMG nur 4,8 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Kundenwunsch bei 250 oder 300 km/h.
    Mercedes-Benz Typ SL 55 AMG
  • A99F1731
    Im Jahr 1999 präsentiert AMG sein bislang stärkstes Straßenfahrzeug: den SL 73 AMG mit 386 kW/525 PS Leistung. Zu diesem Zeitpunkt markiert der Roadster die unangefochtene Spitze innerhalb des kleinen, feinen Marktsegments der offenen Supersportwagen. Für die Beschleunigung auf Tempo 100 km/h benötigt der SL 73 AMG nur 4,8 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Kundenwunsch bei 250 oder 300 km/h.
    Mercedes-Benz Typ SL 55 AMG
  • A99F1740
    Im Jahr 1999 präsentiert AMG sein bislang stärkstes Straßenfahrzeug: den SL 73 AMG mit 386 kW/525 PS Leistung. Zu diesem Zeitpunkt markiert der Roadster die unangefochtene Spitze innerhalb des kleinen, feinen Marktsegments der offenen Supersportwagen. Für die Beschleunigung auf Tempo 100 km/h benötigt der SL 73 AMG nur 4,8 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Kundenwunsch bei 250 oder 300 km/h.
    Mercedes-Benz Typ SL 73 AMG
  • A99F1742
    Im Jahr 1999 präsentiert AMG sein bislang stärkstes Straßenfahrzeug: den SL 73 AMG mit 386 kW/525 PS Leistung. Zu diesem Zeitpunkt markiert der Roadster die unangefochtene Spitze innerhalb des kleinen, feinen Marktsegments der offenen Supersportwagen. Für die Beschleunigung auf Tempo 100 km/h benötigt der SL 73 AMG nur 4,8 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Kundenwunsch bei 250 oder 300 km/h. Mit Ausnahme der Zifferblätter präsentiert sich das Cockpit fast unverändert luxuriös.
    Mercedes-Benz Typ SL 55 AMG
  • A99F1745
    Im Jahr 1999 präsentiert AMG sein bislang stärkstes Straßenfahrzeug: den SL 73 AMG mit 386 kW/525 PS Leistung. Zu diesem Zeitpunkt markiert der Roadster die unangefochtene Spitze innerhalb des kleinen, feinen Marktsegments der offenen Supersportwagen. Für die Beschleunigung auf Tempo 100 km/h benötigt der SL 73 AMG nur 4,8 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Kundenwunsch bei 250 oder 300 km/h. Auch heute noch beeindruckt der AMG 7,3-Liter-V12-Motor mit seinen technischen Daten: Aus einem Hub von 80,2 Millimetern und einer Bohrung von 92,4 Millimetern resultiert ein beachtliches Volumen von 7.291 Kubikzentimetern. Kräftig entwickelt sich auch das Drehmoment, das bei einer Drehzahl von 4.000 U/min den satten Wert von 750 Newtonmetern erreicht. Über den gesamten Drehzahlbereich stehen mehr als 600 Newtonmeter zur Verfügung. Gegenüber dem 290 kW/394 PS starken V12-Basismotor des SL 600 präsentiert sich das AMG Hochleistungstriebwerk grundlegend modifiziert; auch die komplette Kraftübertr
    Mercedes-Benz Typ SL 73 AMG
  • A99F1746
    Im Jahr 1999 präsentiert AMG sein bislang stärkstes Straßenfahrzeug: den SL 73 AMG mit 386 kW/525 PS Leistung. Zu diesem Zeitpunkt markiert der Roadster die unangefochtene Spitze innerhalb des kleinen, feinen Marktsegments der offenen Supersportwagen. Für die Beschleunigung auf Tempo 100 km/h benötigt der SL 73 AMG nur 4,8 Sekunden; die Höchstgeschwindigkeit liegt je nach Kundenwunsch bei 250 oder 300 km/h. Ein AMG-Sportfahrwerk mit adaptivem Dämpfungssystem ADS und 18-Zoll-AMG-Leichtmetallrädern garantiert perfekte Fahrdynamik.
    Mercedes-Benz Typ SL 73 AMG
  • A99F1750
    Mercedes-Benz Typ SL 73 AMG
    Mercedes-Benz Typ SL 73 AMG
  • A2000F1375
    Mercedes-Benz Typ SL 500 der Baureihe 129.
    SL 500
  • A2000F1376
    Mercedes-Benz Typ SL 500
    Mercedes-Benz Typ SL 500
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