Schock, Walter

Schock, Walter
  • Zuname
    Schock
  • Vorname
    Walter
  • Geboren
    03.04.1920
  • Gestorben
    21.12.2005

Geboren am 03.04.1920 in Stuttgart-Wangen. Nach einer Ausbildung bei Daimler-Benz zum Mechaniker wurde Schock in der Daimler-Benz-Versuchsabteilung als Versuchsfahrer eingestellt und war dort bis 1941 beschäftigt. Seinen motorsportlichen Einstieg feierte er 1954 in der Rallye Solitude, eingewiesen von seinem späteren Teamkollegen Rolf Moll. Einige Siege und gute Plazierungen in den nächsten Jahren folgten, der absolute Höhepunkt der Karriere war schließlich 1960 erreicht: Schock und Moll gewannen nicht nur die Rallye Monte Carlo, sondern holten sich nach ersten Plätzen bei den Rallies von Allobroges, Akropolis, Polen, als Zweitplazierte in Genf und der Wiking-Rallye sowie den Klassensiegen bei der Tulpen- und Deutschland-Rallye überlegen zum zweiten Mal nach 1956 den Europameistertitel. Im Jahre 1957 erhielt er das Silberlorbeer aus der Hand des Bundespräsidenten Theodor Heuß. Nach dem erfolgreichen Jahr 1960 trat Schock aus beruflichen Gründen vom Rallyesport zurück um lediglich sporadisch einige Rallies zu bestreiten, wie den Großen Straßenpreis von Argentinien 1961, wo er den Sieg erringen konnte. Walter Schock erhielt für seine Leistungen 1960 die Große Goldmedaille der FIA Paris, die Goldene Sportnadel der Obersten Nationalen Sportkommision sowie den Goldenen Mercedesstern mit Rubin der Daimler-Benz AG. Im Jahre 1988 wurde er als Sportpionier der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet und 1992 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

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