Mercedes 2-l-Indianapolis-Rennwagen, 1923

Die letzte Konstruktion von Paul Daimler für die DMG
Der Motor der Wagens entstand auf der Basis des erfolgreichen 10/40/65 PS Rennwagens. Bei ihm wurde zum ersten Mal die Kurbelwelle rollengelagert. Ebenfalls zum ersten Mal wurde ein Ölkühler verwendet. Dem Chassis wurde eine zusätzliche Steifigkeit dadurch verliehen, daß der Motor mit ihm fest verschraubt wurde.

Der erste Ort seines Einsatzes war das 500 Meilen-Rennen in Indianapolis, USA. Lautenschlager stürzte wegen rutschiger Fahrbahn, und es wurden schließlich von Sailer bzw. Werner die Plätze acht und elf erreicht, was die besten Resultate für europäische Fahrer und Hersteller darstellte.

Weitere Einsätze fanden für den Wagen in Europa bei einigen Bergrennen, gefahren von Salzer und Merz, statt.
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